Zum Inhalt springen
Anrufen Bewerben

Was Bewerber uns fragen.

Vierzehn Fragen, die am Telefon immer wieder kommen — ehrlich beantwortet, auch dort, wo die Antwort unbequem ist. Wo etwas noch nicht abgestimmt ist, steht das ausdrücklich dabei.

Häufige Fragen.

Ich habe Höhenangst. Ist Gerüstbau dann ausgeschlossen?

Ehrliche Antwort: ja. Schwindelfreiheit ist die eine Voraussetzung, die sich nicht anlernen lässt. Wer nach zwei Tagen auf der zweiten Lage immer noch weiche Knie hat, wird damit nicht glücklich. Unsicher? Sagen Sie es im Gespräch — dann schauen wir uns gemeinsam ein Gerüst an, bevor Sie unterschreiben.

Wie schwer ist die Arbeit körperlich?

Ein Gerüstrahmen wiegt zwischen 15 und 25 Kilo, und an einem Aufbautag gehen viele davon durch die Hände — oft über Kopf und über eine Leiter. Dazu kommen Wetter, Lärm und Staub. Wer aus einem Bürojob kommt, braucht ein paar Wochen, bis der Körper mitmacht. Danach ist es Routine.

Was passiert im Winter?

Gerüstbau ist Außenarbeit, und im Winter wird weitergearbeitet, solange es die Sicherheit zulässt. Bei Sturm, Eis und Gewitter geht niemand aufs Gerüst. Wie dieser Betrieb Ausfalltage und Saison-Kurzarbeitergeld handhabt, besprechen wir im Gespräch — das steht hier erst, wenn es verbindlich zugesagt ist.

Brauche ich einen Führerschein?

Für die Arbeit auf dem Gerüst nicht. Für den Weg zum Betriebshof in der Stromberger Neuhütte praktisch schon: Der öffentliche Nahverkehr taugt hier zum Arbeitsbeginn nicht. Wenn aus Ihrer Richtung jemand fährt, lässt sich eine Mitfahrgelegenheit klären — fragen Sie danach.

Kann ich ohne Ausbildung anfangen?

Ja. Als Gerüstbauhelfer steigen die meisten ein, die aus einem anderen Beruf kommen. Angelernt wird auf der Baustelle, in den ersten Wochen läuft man mit jemandem mit, der es kann. Wer bleibt und will, kann später die Ausbildung nachholen.

Wie sind die Arbeitszeiten, und wird samstags gearbeitet?

Angefangen wird früh, weil die Kolonne früh auf der Baustelle sein muss. Der Tarifvertrag im Gerüstbauerhandwerk geht von einer 39-Stunden-Woche aus. Die konkreten Zeiten in diesem Betrieb und ob Samstage vorkommen, sagen wir Ihnen im Gespräch verbindlich — geraten wird hier nichts.

Kann ich vorher Probe arbeiten?

Ein Tag mitlaufen ist der beste Weg, um zu merken, ob Höhe, Gewicht und Tempo zu Ihnen passen — für beide Seiten. Ob und wie das geht, klären wir im Telefonat.

Wer stellt Arbeitskleidung und Werkzeug?

Die persönliche Schutzausrüstung — Helm, Sicherheitsschuhe, Auffanggurt — stellt der Betrieb. Das ist keine Kulanz, sondern Vorschrift. Was an Arbeitskleidung und Winterausrüstung darüber hinaus gestellt wird, besprechen wir im Gespräch.

Wird die Fahrzeit zur Baustelle bezahlt?

Das ist eine der Fragen, die wir Ihnen im Gespräch verbindlich beantworten und nicht auf einer Website versprechen. Was feststeht: Die Baustellen liegen im Umkreis von rund 100 Kilometern, es gibt keine Montagewochen und keine Übernachtungen.

Was macht der Beruf mit dem Rücken?

Gerüstbau ist körperlich, und wer falsch hebt, merkt das nach Jahren. Deshalb wird auf Hebetechnik geachtet, es wird zu zweit getragen, was zu zweit gehört, und Material wird so nah wie möglich herangefahren. Die Berufsgenossenschaft BG BAU bietet dazu Vorsorge an. Wer den Rücken schont, hält den Beruf lange durch — wer sich beweisen will, nicht.

Kann ich Kolonnenführer werden?

Das ist der übliche Weg: Helfer, Geselle, dann mit Erfahrung die Verantwortung für eine Kolonne. Danach steht der Meister im Gerüstbauerhandwerk offen. Wie schnell das geht, hängt daran, was Sie können und wollen — nicht an Dienstjahren.

Ich habe keinen Lebenslauf. Kann ich mich trotzdem bewerben?

Ja. Vier Felder genügen: Name, Handynummer, als was, und wann wir anrufen sollen. Kein Anschreiben, kein Lebenslauf, kein Foto, kein Konto. Alles Weitere klären wir am Telefon.

Mein Abschluss ist aus dem Ausland. Zählt der?

Auf der Baustelle zählt zuerst, was Sie können. Für eine formale Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse ist die Handwerkskammer Koblenz zuständig; die Beratung dort ist kostenlos. Für den Einstieg als Helfer brauchen Sie keine Anerkennung.

Bin ich zu jung oder zu alt?

Nach unten setzt das Jugendarbeitsschutzgesetz die Grenze; für die Ausbildung ist der Schulabschluss der übliche Startpunkt. Nach oben gibt es keine Grenze — entscheidend ist, ob Sie die Arbeit körperlich machen können und wollen. Ein Alter fragen wir im Formular bewusst nicht ab.

Bewerbung

In 45 Sekunden bewerben.

Vier Felder, dann sind Sie fertig. Kein Anschreiben, kein Lebenslauf, kein Konto. Wir rufen an — Sie sagen uns nur, wann es passt.

Als was? *
Wann sollen wir anrufen? *
Noch etwas dazuschreiben oder Unterlagen anhängen (optional)

Bis fünf Dateien, je höchstens 8 MB. Brauchen wir nicht — wenn Sie etwas dabeihaben, nehmen wir es gern.

Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet. Wir fragen weder nach Geburtsdatum noch nach einem Foto — beides brauchen wir für die Entscheidung nicht.